In unregelmäßigen Abständen zeigen wir repräsentative Arbeiten der in unserer Sammlung vertretenen Künstler in Themen- oder Einzelaus-stellungen. Zwischendurch präsentieren wir unsere Neuerwerbungen in einer Accrochage.

Unsere Ausstellungen sind in der Regel keine Verkaufsausstellungen, sondern eine schöne Gelegenheit, wesentliche Bestandteile unserer Sammlung einem kunstinteressiertem Publikum näher zu bringen.




Druckgrafik der Illustrationen

27. Juli - 19. August 2018


Salvador Dali, 'Sigismund in Ketten', Farbradierung






Jerusalemer Fenster, die Lithografien

1. - 23. Dezember 2017


Marc Chagall, 'Jerusalemer Fenster, Genesis 49: 9-10', Farblithografie 




Zeichnungen aus der Tierwelt

28. Juli - 20. August 2017


Otto Dill, 'vor dem Rennen', Tusche auf Papier, o.D.




Buchillustrationen

2. Dezember 2016 - 15. Januar 2017


Max Slevogt, 'Schlachtfeld', Lithografie




Jubiläumsausstellung mit Grafiken von Horst Antes, Dieter Asmus, Michael Buthe, Karl Fred Dahmen, Felix Droese, Klaus Fussmann, Horst Janssen, Werner Liebmann, Christoph Napp-Zinn, Wolfgang Petrick, Rolf Szymanski, Hann Trier, Günther Uecker, Max Uhlig, Jan Voss, Stefan Wewerka und Paul Wunderlich

23. Juli - 18. September 2016


Christoph Napp-Zinn, 'Granaten oder Saures?', Fotografie, 2016




Druckgrafik

15. Januar - 27. März 2016




Postkarten und Plakate

31. Juli - 23. August 2015





Holzschnitte

16. Januar - 22. Februar 2015


HAP Grieshaber, 'Felder', Holzschnitt, 1970




Druckgrafik

8. August - 14. September




'Nappi macht Fottis' - Fotografie aus der Kunstszene

10. Januar 2014 bis 7. Februar 2014


Christoph Napp-Zinn, 'Die Laterne des Sisyphos (F. Tropa)', 2013




u. a. mit Grafiken von Horst Antes, Max Beckmann, Michael Buthe, Felix Droese, Günther Förg, Dietrich Klinge, Käthe Kollwitz, Werner Liebmann, Matt Mullican, Wolfgang Petrick, Rolf Szymanski, Günther Uecker, Max Uhlig, Paul Wunderlich...

22. November bis 21. Dezember 2013



Frühe Arbeiten

14. Juni bis 20. Juli 2013


Thomas Lange 'Atelier A', Mischtechnik (1992)



mit Grafiken von Horst Antes, Dieter Asmus, Michael Buthe, Felix Droese, Klaus Fussmann, Horst Janssen, Thomas Lange, Werner Liebmann, Wolfgang Petrick, Rolf Szymanski, Günther Uecker, Max Uhlig, Stefan Wewerka und Paul Wunderlich

23. November bis 16. Dezember 2012



Gruppenausstellung mit Arbeiten von Marc Adrian, Josef Albers, Hartmut Böhm, Pol Bury, Horia Damian, Carlos Cruz-Diez, Karl Fred Dahmen, Piero Dorazio, Johnny Friedlaender, Günter Fruhtrunk, Erwin Heerich, Verena Loewensberg, Francois Morellet, Christoph Napp-Zinn, Georg Karl Pfahler, Lothar Quinte, Fritz Ruoff, Jesus-Rafael Soto, Anton Stankowski, Hann Trier, Victor Vasarely, Jan Voss

6. Juli bis 10. August 2012


Josef Albers 'XVI -4 (a)' aus 'Interaction of Colour', Farbserigrafie, (1963)



Alle wollen in den Himmel,...

25. November 2011 bis 5. Januar 2012 


Christoph Napp-Zinn 'Alle wollen in den HimmelI', Mischtechnik (2011)



Radierungen und Plakate

13. Mai bis 17. Juni 2011



Druckgrafik der 70er-Jahre

13. August bis 26. September 2010:


Michael Buthe, ohne Titel, übermalte Kaltnadelradierung, 1970



Arbeiten auf Papier

22. Oktober 2009 bis 6. Januar 2010


Albert Merz 'Frühjahrsputz' (1991), Farbradierung auf Serigrafie



'Ein Fall für die Gleichstellungsbeauftragte'

23. Juli bis 28. August 2009



Christoph Napp-Zinn, 'Ein Fall für die Gleichstellungsbeauftragte III', 2009


Christoph Napp-Zinn interessiert sich im Besonderen für das Verhältnis von Außen und Innen, Oberfläche und Inhalt. Mit seinen Bildern verhält es sich wie mit Wörtern: sie sind die Oberfläche, verweisen aber auf das Gemeinte. Napp-Zinn verwendet Bilder auch zur Darstellung formloser Begriffe: so steht ein Wollknäuel z.B. für Verwicklung - Verwicklung im Sinne von gesellschaftlichen Prozessen. Auf ähnliche Weise verwendet er Bilder für Zustände wie Verstrickung, Vernetzung, Verschachtelung...

Die Deutung solcher Inhalte unterliegt in der Regel der Subjektivität des Rezipienten: Wer sagt denn, dass ein Wollknäuel nicht auch für das Weibliche oder ein Fußball für das Männliche stehen kann und die Kombination beider für eine Beziehung, einen Widerspruch oder einen Konflikt?

Für sich hat Napp-Zinn Deutungen seiner Bilder parat, ist sich aber gleichzeitig der Problematik solcher Festlegungen bewusst: "Wie könnte ich denn verlangen, dass der Betrachter die Bilder auf die gleiche Weise liest? Bei einer derartigen Multivalenz von Interpretationsmöglichkeiten provoziere ich doch geradezu individuelle Lösungen."Napp-Zinn arbeitet mit vertrauten Bildern: keine Verschlüsselungen, keine versteckten Geheimnisse. Das Vertrauen des Betrachters ist in der Regel so groß, dass es ihn nicht einmal überrascht, wenn die Weihnachtskugel im Gewand eines Fußballs oder der Fußball als Dekorationsobjekt erscheint. Nicht das Bild der sichtbaren Erscheinung ist das Rätsel, sondern der Inhalt den der Betrachter dafür in seinem Kopf abspeichert bzw. abgespeichert hat(te).

Alltäglichen Gegenständen, selbst Symbolen, Formen und Farben, werden in unserer Gesellschaft rollenspezifische Positionen zugeordnet - Positionen in Auseinandersetzungen von Geschlechtern, Kulturen oder Religionen. "Mir geht es bei der Verwendung solcher Motive nicht um das Motiv selbst, sondern um das Sichtbarmachen der Erwartungen, der Verhaltensweisen und der Widersprüche, die sich aus solchen Zuordnungen in der Gesellschaft ergeben."


Christoph Napp-Zinn, 'Ein Fall für die Gleichstellungsbeauftragte I', 2009



mit Grafiken von Horst Antes, Dieter Asmus, Michael Buthe, Karl Fred Dahmen, Felix Droese, Klaus Fussmann, Horst Janssen, Werner Liebmann, Christoph Napp-Zinn, Wolfgang Petrick, Rolf Szymanski, Hann Trier,
Günther Uecker, Max Uhlig, Jan Voss, Stefan Wewerka und Paul Wunderlich

3. Oktober - 13. Dezember 2008


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